AirBadminton bedeutet "Badminton unter freiem Himmel"!

Outdoorsportarten erfreuen sich großer Beliebtheit. Leider konnte man Badminton aufgrund der Windempfindlichkeit der Federbälle im Freien nicht wirklich genießen. Die optimale Lösung gelang dem Badminton-Weltverband mit dem AirShuttle. Ob im Park, auf Sand oder Hartplätzen mit dem Airshuttle ist vor den Badmintonspielern nichts mehr sicher! Zudem ist spätestens seit Corona Sport unter freien Himmel das Mittel der Wahl, um genügend Abstand halten zu können und fit zu bleiben.

Mit dem neuen Shuttle können wir auch mit Schläger und Ball raus in die Natur und viele neue Möglichkeiten entdecken. Hier stehen wir am Anfang eines neuen Trends, der wieder neue Sportler begeistern wird, die Sporthallen um Spielraum erweitert und wir unseren geliebten Sport mit in den Urlaub nehmen können.

NRW macht mit...
Ist geil, weil...
BWF stellt vor...
Anytime, Everywhere...
AirBadminton Grundlagen

Der neuartige Airshuttle kann u.a. bei Sport- und Badmintonversand Ulrich Schaaf bestellt werden!

Falls dieser Link nicht funktioniert, kann auch eine Mail geschickt werden an info@badmintonversand.de!

 

AirBadminton wurde so konzipiert, dass es mit den traditionellen Badmintonrackets gespielt werden kann. Aufgrund unserer Erfahrungen mit dem deutlich schwereren AirShuttle empfehlen wir eher günstige Schläger mit geringerer Spannung, damit die Seiten nicht reißen!

Es ist wichtig, dass die Spielfläche möglichst eben und einheitlich ist und dass sich keine Steine, Löcher und andere Gegenstände, die eine Verletzungsgefahr für die Spieler*innen darstellen könnten, darauf befinden. Synthetische Bodenbeläge können als Alternative zu Beton und Asphalt genutzt werden.
Der Aufbau eines AirBadminton-Felds ist super einfach. Man braucht nur ein Netz und alle Feldlinien des Feldes aufzustellen oder einzuzeichnen.

So sind die genauen Feldmaße!

 

Die Linien sollten 4-5 cm breit sein und in scharfem Kontrast zur Farbe der Spielfläche stehen. Bei Sand- und Naturrasenflächen sollten die Begrenzungslinien Bänder aus widerstandsfähigem Material sein.
An jeder Ecke sollte ein Bungee-Seil befestigt und mit einer eingegrabenen Ankerscheibe verbunden werden.
Das Seil sorgt für die nötige Spannung, um die Begrenzungslinien zu fixieren, bietet aber gleichzeitig die notwendige Flexibilität, um die Verletzungsgefahr zu minimieren, falls ein Spieler*in mit dem Fuß unter die Linie geraten sollte.
Bei Beton- und Asphaltflächen sollten die Begrenzungslinien aus einem Band aus widerstandsfähigem Material bestehen, das feste am Boden haftet. Die Feldlinien können natürlich auch direkt auf den Boden gemalt werden.

 

Die Pfosten werden auf den Seitenlinien des Doppel- oder Triple-Feldes platziert, unabhängig davon, ob Einzel, Doppel oder Triple gespielt wird. Wenn auf Rasen- und Hartplatzplätzen gespielt wird, sollte die Netzoberkante 1,55 m hoch sein.

Ein Tipp für Anfänger oder Spielen im Sand: durch die Absenkung des Netzes auf 1,45 m werden Fehler reduziert und die Ballwechsel verlängert!

 

Das Netz sollte zwischen 80 cm und 1 m lang/tief und mindestens 6,1 m breit sein. Man kann aber auch auf  tragbare Netzsysteme inkl. ausklappbaren Pfosten aus Sportartikelgeschäften oder Discountern zurückgreifen. Die Schnur sollte fest gespannt sein und bündig mit der Oberseite der Pfosten abschließen.

Wir empfehlen, die Ober- und Unterseite des Netzes mit einem langen weißen Band einzufassen, damit es besser gesehen wird!

AirBadminton kann als Einzel (mit einem Spieler*in pro Seite), als Doppel (mit zwei Spieler*innen pro Seite) und als Triple (mit drei Spieler*innen pro Seite) gespielt werden.
Beim Triple darf ein/e Spieler*in den AirShuttle nicht zweimal hintereinander spielen. Ein anderes Teammitglied ist also für den nächsten Schlag verantwortlich. Diese Regel erlaubt mehr Bewegung auf dem Feld und erhöht den strategischen Anspruch des Spiels.

 

Anders als beim traditionellen Badminton gibt es keine Mittellinie, die den Platz in zwei gleiche Aufschlagflächen links und rechts teilt.

Es gibt einen klar markierten Service-Marker auf der Seite vom Feld (5m hinter dem Netz). Der Aufschlag erfolgt hinter dieser virtuellen Linie und muss in der gegnerischen Hälfte hinter der 2m-Markierung (Deadzone) auftreffen. Der/ die Spieler*in steht beim Service mit beiden Füssen fest am Boden und  darf überall auf dem gegnerischen Feld jenseits der 2-m-Linie aufschlagen. Der AirShuttle muss sich zum Zeitpunkt des Aufschlags gänzlich unter der Netzoberkante befinden. Der AirShuttle fliegt also vom Racket des aufschlagenden Spieler*in von unten nach oben weg.

Hier die genauen Feldmaße!
 

Wird AirBadminton zum Spass in der Freizeit gespielt, empfiehlt BWF ein Punktesystem à drei Gewinnsätzen bis 11 Punkte. Es können jedoch auch andere Systeme zur Anpassung an lokale Gegebenheiten verwendet werden.

Wichtige Punkte:

  • Bei einem Gleichstand von 10 Punkten gewinnt der erste Spieler mit zwei Punkten Vorsprung den Satz.
  • Haben beide Seiten 12 Punkte, gewinnt der Spieler*in/die Mannschaft, welche den 13. Punkt erzielt, den Satz. Die Gewinnerseite schlägt im nächsten Satz als erstes auf.
  • Die Spieler*innen müssen bei jedem Satz die Seite wechseln, sobald der erste Spieler*in/die erste Mannschaft 6 Punkte erreicht hat. Ebenso wird die Seite am Ende jedes Satzes gewechselt.
  • Pausen zwischen den Sätzen betragen 120 Sekunden; und bis zu 60 Sekunden, während jedes Satzes (bei einem Score von 6 Punkten).