Trauer um Rachmat Hidajat
Mit großer Trauer und tiefem Respekt nehmen wir Abschied von Rachmat Hidajat, der im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke in der Badmintonfamilie Nordrhein-Westfalens, Deutschlands und weit darüber hinaus.
Rachmat Hidajat war über Jahrzehnte hinweg eine prägende Persönlichkeit des deutschen Badmintonsports. Als langjähriger Bundestrainer Jugend im Deutschen Badminton-Verband (DBV) sowie als Vereins- und Stützpunkttrainer in Nordrhein-Westfalen, insbesondere beim Bundesligisten SC Union Lüdinghausen hat er Generationen von deutschen Spitzenspieler*innen begleitet, gefördert und inspiriert.
Als Diplomtrainer des Deutschen Olympischen Sportbundes war sein Wirken stets von Hingabe, Fachkompetenz und Menschlichkeit geprägt. Mit seiner ruhigen, und lebensfrohen Art verstand er es, junge Talente nicht nur sportlich, sondern auch persönlich zu formen. Viele seiner Schützlinge wurden zu erfolgreichen Athlet*innen – einige sogar zu Olympiateilnehmer*innen und internationalen Medaillengewinner*innen. Vielen war er zudem als Mitarbeiter der Badminton-Firma Yonex bekannt, für die er bei unzähligen nationalen und internationalen Turnieren im Einsatz war.
Noch im Jahr 2022 wurde Rachmat Hidajat vom DBV als Trainer des Jahres im Nachwuchsbereich ausgezeichnet – eine Würdigung seines unermüdlichen Engagements und seiner außergewöhnlichen Verdienste um den Badmintonsport.
„Badminton ist mein Leben“, sagte er einmal. Und genau so hat er gelebt – mit Leidenschaft, mit Herz und mit einem unerschütterlichen Glauben an das Potenzial junger Menschen.
Wir verlieren mit Rachmat Hidajat nicht nur einen herausragenden Trainer, sondern auch einen Mentor, Kollegen und Freund. Sein Vermächtnis wird weiterleben – in den Strukturen, die er mit aufgebaut hat, in den Spieler*innen, die er geprägt hat, und in den Erinnerungen all jener, die mit ihm arbeiten durften.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Badminton NRW
